Presse-Archiv

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44. Jahrestagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Mykologie

Wien, 9.-11.9.2010

Dem breiten Spektrum der medizinischen Mykologie widmet sich die MYK 2010 in Wien, zu der mehr als 300 Mykologen aus dem deutschsprachigen Raum und dem europäischen Ausland erwartet werden. Mykosen haben in den vergangenen 30 Jahren deutlich zugenommen. Im klinischen Alltag stellen sie insbesondere bei immungeschwächten Patienten eine lebensbedrohliche Komplikation dar. Onkologen und Intensivmediziner wissen um die Problematik der invasiven Mykosen. Prophylaxe, frühzeitige diagnostische Maßnahmen und effektive therapeutische Strategien stehen deshalb im Mittelpunkt des Interesses. Mykosen betreffen darüber hinaus fast alle medizinischen Fachbereiche. Die Themen reichen von der reiseassoziierten seltenen Dermatomykose über pilzbedingte HNO-Erkrankungen, Augenerkrankungen bis hin zu pädiatrischen Mykosen. Tagungsleiterin Professor Birgit Willinger hat einen Fokus auf die brennende Frage nach seiner frühzeitigen und sicheren mykologischen Diagnostik gelegt und stellt den engen Bezug zur klinischen Praxis her. „Grundlagen zur Immunabwehr von Mykosen“ sind ebenso ein Thema wie die „Molekulare Mykopathologie und Virulenzfaktoren“ und die „Klinische Visite – Invasive Pilzinfektionen“. Die therapeutischen Optionen haben sich mit innovativen Antimykotika wie den Echinocandinen in den letzten Jahren erheblich verbessert de.wikipedia.org. Hinsichtlich der Wirksamkeit und Verträglichkeit hat diese Substanzklasse völlig neue therapeutische Perspektiven eröffnet, die insbesondere schwerkranken Patienten zu Gute kommen.
 

von Markus A. Weigand
Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen

Der vollständige Beitrag ist hier als Download für Sie bereitgestellt.

Ort: Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668
Zeit: 16.30 – 18.30 Uhr

Das vollständige Programm der Presse-Runde können Sie jetzt hier als PDF-Datei herunterladen.

Die 43. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft findet vom 3.- 5. September 2009 in Kölner Maternushaus unweit des Doms und des Hauptbahnhofs statt.

Rund 300 medizinische Mykologen aus dem In- und Ausland werden erwartet.  Die medizinische Mykologie ist eines der facettenreichsten Fachgebiete innerhalb der Medizin und betrifft nahezu alle medizinischen Disziplinen von der Dermatologie bis zur Intensivmedizin. Während Fußpilz den meisten Menschen geläufig ist, stellen Pilzinfektionen der inneren Organe eine weniger bekannte Erkrankung dar. In den letzten Jahrzehnten haben sie in medizinischen Fachkreisen jedoch besondere Beachtung eingefordert, da sich die Zahl der so genannten invasiven Mykosen (Pilzinfektionen der inneren Organe) drastisch erhöht hat. Gründe dafür sind nicht zuletzt die enormen Fortschritte in der Medizin, insbesondere in der Onkologie, der Chirurgie und der Intensivmedizin. Als Krankheit der Kranken stellen die Pilzinfektionen die Kehrseite einer  Medaille dar, deren Errungenschaften unumstritten sind.

Die medizinische Mykologe legt deshalb großen Wert auf Prävention und frühzeitige Therapie der teilweise lebensgefährlichen Infektionen. Und vor allem geht es darum, frühzeitig an die Möglichkeit einer Pilzinfektion gerade bei Risikopatienten zu denken. 

Das wissenschaftliche Programm der MYK 2009 bietet in seinen Seminaren, Workshops und Symposien wichtige Informationen und Fortbildungsangebote für viele medizinische Fachbereiche.

Weitere Informationen unter:
www.dmykg.de

Genau auf die Bereiche, in denen Mykosen am meisten unterschätzt werden, legt die 43 warum. Jahrestagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG e.V.) – die MYK 2009 vom 2.-5.9.09 in Köln – einen ihrer Schwerpunkte.  Wie Professor Dr. med. Oliver A. Cornely, Vorsitzender der Gesellschaft und Hämato/Onkologe am Universitätsklinikum Köln betonte, gehören Krebspatienten, intensivmedizinisch versorgte Patienten und Patienten nach Transplantationen zu den Hauptrisikogruppen für invasive Pilzinfektionen. In den letzten Jahren hat sich gerade für Intensivpatienten ein differenziertes Vorgehen in der Diagnose und Behandlung von systemischen Mykosen entwickelt. Zu diesem besonderen Thema wird am 3.9.09 von 15.-16.30 Uhr ein Symposium stattfinden. Neu im Programm ist auch eine Konsensus-Konferenz zu invasiven Mykosen und den damit verbundenen aktuellen klinischen Fragestellungen. Das Vorprogramm und weiterführende Informationen zum Thema Mykosen gibt es unter www.dmykg.de.

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