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Anlässlich der Jahrestagung 2011 in Kiel wählte die Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG e.V.) turnusgemäß einen neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender ist Professor Dr. med. Martin Schaller, Tübingen. Er rückte satzungsgemäß nach drei Jahren vom Amt des stellvertretenden Vorsitzenden auf und löste Professor Dr. med. Oliver Cornely, Köln, ab. Gleichzeitig wählte die Mitgliederversammlung im Rahmen der MYK 2011 in Kiel Anfang September 2011 Professor Dr. med. Andreas H. Groll, Münster, zum stellvertretenden Vorsitzenden und Professor Dr. med. Oliver Kurzai, Jena, in das Amt des Schriftführers, das bis dahin Professor Dr. med. Peter-Michael Rath, Essen, wahrgenommen hatte. Frau PD Dr. rer. nat. Uta-Christina Hipler, Jena, wurde im Amt der Kassenwärtin bestätigt.

Die DMykG ist mit knapp 500 Mitgliedern eine der weltweit größten mykologischen Fachgesellschaften und vereinigt Mitglieder aus dem gesamten deutschen Sprachraum hinter. Seit ihrer Gründung vor mittlerweile 50 Jahren ist sie auch auf internationaler Ebene aktiv und zur Zeit mit Professor Dr. Bernhard Hube, HKI Jena, im Vorstand der internationalen Gesellschaft ISHAM (International Society for Human and Animal Mycology) vertreten. Mit Prof. Dr. med. Oliver Cornely stellt sie den aktuellen Vorsitzenden der europäischen Vereinigung mykologischer Fachgesellschaften ECMM. Die DMykG ist traditionell eine interdisziplinäre Gesellschaft, die unter anderem Dermatologen, Onkologen, Mikrobiologen, Veterinärmediziner und Grundlagenforscher verbindet und mit ihren Jahrestagungen eine wesentliche Plattform für neue Entwicklungen in der Mykologie bildet. Im nächsten Jahr wird die Jahrestagung in die alle drei Jahre stattfindende internationale Tagung der ISHAM eingebunden, die vom 11.-15. Juni in Berlin stattfinden wird

Die Mitglieder des neuen Vorstandes im Einzelnen:

Prof. Dr. med. Martin Schaller (Vorsitzender): Der Dermatologe Martin Schaller absolvierte Studium und Facharztausbildung in München. Seit 2003 ist er leitender Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik Tübingen. Neben seiner Tätigkeit am Krankenbett betreibt Martin Schaller bereits seit 1997 mikrobiologische Grundlagenforschung zur molekularen Pathogenese von Candida albicans Infektionen. 2006 erhielt er von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen den Titel eines „Außerplanmäßigen Professors“. In Anerkennung seiner Leistungen in der klinisch orientierten Grundlagenforschung im Bereich Hauterkrankungen wurden ihm zahlreiche Preise verliehen, so u.a. 2008 der Heinz-Maurer-Preis und 2010 der Siegried-Stettendorf-Preis.

Prof. Dr. med. Andreas H wann. Groll (Stellvertretender Vorsitzender): Nach dem Studium der Humanmedizin und der Facharztausbildung in Frankfurt/M. arbeitete der Kinderarzt Andreas H. Groll für mehr als sieben Jahre in Klinik und Forschung am Children’s Hospital in Boston und am National Cancer Institute in Bethesda, USA. Sein wissenschaftliches Interesse gilt den Infektionen bei Patienten mit Abwehrschwäche, insbesondere der Pathogenese, Epidemiologie und Therapie invasiver Pilzinfektionen. Seit 2005 ist er Oberarzt in der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Münster und außerplanmässiger Professor der Medizinischen Fakultät der  Westfälischen Wilhelms-Universität. Andreas Groll ist Träger zahlreicher Preise, darunter der Forschungsförderpreis der DMykG (2008).

Prof. Dr. med. Oliver Kurzai (Schriftführer): Oliver Kurzai absolvierte Studium und Ausbildung zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie in Würzburg, wo er zuletzt als Bereichsleiter für Molekularbiologische Diagnostik und Mykologie tätig war. 2009 nahm er den Ruf der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf die Professur für „Fungal Septomics“ an und wurde Leiter der gleichnamigen Arbeitsgruppe am Hans-Knöll-Institut in Jena. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Pathogenese von Infektionen durch Pilze und der Diagnostik von Infektionen immunsupprimierter Patienten und wurden mit zahlreichen Preisen, darunter dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (2008), ausgezeichnet.

PD Dr. rer. nat. et. med. habil soweit. Uta-Christina Hipler (Kassenwärtin): Uta-Christina Hipler studierte Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena und ist seit 1985 als Laborleiterin der Klinik für Dermatologie der FSU tätig. Von 1986 bis 1990 hat sie eine postgraduale Ausbildung als Fachchemikerin der Medizin absolviert und mit dem Fachabschluss auf dem Gebiet der Immunologie beendet. Im Jahr 2008 hat sie die Habilitation zum Dr. med. habil. abgeschlossen. Ihre Hauptarbeitsgebiete als Leiterin des Routine- und In-vitro-Forschungslabors sind die Allergiediagnostik, die Testung von Biomaterialien und anderen Wirkstoffen sowie die mykologische Diagnostik. Darüber hinaus ist sie an Forschungsprojekten zu neuartigen Wundauflagen und antimikrobiellen Nanofilmen beteiligt. Darüber hinaus ist sie an Forschungsprojekten zu neuartigen Wundauflagen und antimikrobiellen Nanofilmen beteiligt

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